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f   l   e   i   s   c   h   g   e   r   i   c   h   t   e

Burmesisches Schweinefleisch

Es muß nicht unbedingt Schweinefleisch direkt aus Burma sein, ein gewöhnliches deutsches Hausschwein sollte auch ausreichen ... die Gewürze machen den burmesischen Touch aus!

Die Gewürze sowie frichen Ingwer, Duftreis, chinesichen schwarzen Essig und Sojasauce bekommt man in Asien-Läden.

Vorsicht: verstänkert das Haus für längere Zeit!

Zutaten:

150g - 200g Schweinefilet pro Person

1 große Zwiebel
3 - 4 cm einer Ingwerwurzel
3 Knoblauchzehen

4 EL Schwarzer Essig vom Chinamann
(ggf. 1 Prise Zucker)
4 EL Sojasosse
4 EL Öl

1 EL Paprika
Salz
Cayennepfeffer
Kurkuma (Gelbwurz)

Reis:

2 Tassen Duftreis
etwas Sonenblumenöl
4 - 5 Tassen Wasser
etwas Salz

Zubereitungszeit: 30 - 40 Minuten (plus mindestens 1 Stunde

für das Marinieren)
  1. Als erstes bereitet man eine Beize:

    Eine große Zwiebel fein hacken, 3 Zehen Knoblauch und 3 - 4 cm einer Ingwerwurzel schälen und durch eine Knoblauchpresse jagen. Alles in eine Schale geben.

    Dazu je 4 Eßlöffel Schwarzen Essig, Sojasosse und Öl geben. Gegebenenfalls gibt man noch eine Prise Zucker dazu - der Schwarze Essig ist auch schon süß, aber wenn man den nicht bekommen hat, dann kann man Schwarzen Essig nachahmen, indem man etwas Zucker dazugibt.

    Als würzender Abschluß kommt ein Eßlöffel Paprika und je eine kräftige Prise Salz, Canennepfeffer und Kurkuma dazu.

    Alles verrühren. Das ist die Beize. Die muß jetzt etwas anstrengend riechen.

  2. Dann das Tier töten:

    Das Schweinefilet putzen und in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. In die Beize geben und verrühren. Die Beize muß die Filetstücke bedecken. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man gegebenenfalls zusätzlich Beize zusammmenmixen.

    Die Beize ergibt auch später die Sauce. Wenn man dies Gericht einmal gemacht hat, weiß man, welche Menge an Sauce man gerne hat.

  3. ... und Pause ...

    Alles beiseite stellen und abgedeckt mindestens eine Stunde ziehen lassen. Je länger, je besser.

  4. ... und weiter:

    Ist mindestens eine Stunde vergangen, etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Ist das Öl heiß, das Filet dazugeben. Man wird nicht verhindern, das schon ein Großteil der Beize mitin die Pfanne gerät.

    Das Filet soll angebraten werden. Man wird es nur schaffen, daß es in der Beize quasi geschmort wird. Das ist schon O.K. Das Filet wird Wasser ziehen, wenn das Wasser verdampft ist, spüle man die Schale mit der restlichen Beize mit etwas Wasser aus und gebe es mit in die Pfanne.

    Das alles jetzt bei ganz milder Hitze ca. 30 Minuten garen lassen. Das Wasser soll einkochen. Wenn man auf mehr Sauce steht, kann man das ganze mit etwas Mondamin andicken. Dazu ist eine gewisse Geschicklichkeit vonnöten.

  5. Dann den Reis:

    Der Reis benötigt 20 Minuten, also kann man den jetzt in Ruhe machen. Dazu ein wenig Öl in den Topf geben und erhitzen. Dann die 2 Tassen Reis dazugeben und unter Rühren leicht anbraten, mit 3 1/2 Tassen Wasser ablöschen und mit geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze etwa 15 - 20 Minuten garen. Eventuell noch etwas Wasser nachgießen, wenn der Reis schon vor Ende der Garzeit alles Wasser aufgesogen hat.

  6. Wenn alles getan ist:

    Pfanne auf den Tisch und aufessen. Bei Bedarf (wenn es nicht scharf genug ist) mit Sambal Olek nachhelfen.


© 1996, Uli Schwarz

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