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Zama
ZAMA


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Argentinien/Brasilien/Spanien/Frankreich/Niederlande/Mex/Portugal/USA 2017
Produktionsfirma: Rei Cine/Bananeira/El Deseo/Patagonik/MPM/Canana/Lemming/KNM/O Som e a Fúria/Louverture/Schortcut/Telecine/Bertha Found./Perdomo/Picnic/Punta
Produktion: Vânia Catani, Benjamín Doménech, Santiago Gallelli, Matias Roveda, Agustín Almodóvar, Pedro Almodóvar, Joslyn Barnes, Alejandro Cacetta, Pablo Cruz, Eva Eisenloeffel, Claire Gadea, Juan Pablo Galli, Esther García, Danny Glover, Marie-Pierre Macia, Michel Merkt, Juan Perdomo, Leontine Petit, Susan Rockefeller, Georges Schoucair, Luís Urbano, Juan Vera
Regie: Lucrecia Martel
Buch: Lucrecia Martel
Kamera: Rui Poças
Schnitt: Karen Harley, Miguel Schverdfinger
Darsteller: Daniel Giménez Cacho (Don Diego de Zama), Lola Dueñas (Luciana Piñares de Luenga), Matheus Nachtergaele (Vicuña Porto), Juan Minujín (Ventura Prieto), Nahuel Cano (Manuel Fernández), Mariana Nunes (Malemba), Daniel Veronese (Gouverneur), Rafael Spregelburd (Capitán Hipólito Parrilla)
Länge: 115 min


Ein Offizier der spanischen Krone verwaltet Ende des 18. Jahrhunderts eine Kolonie in Südamerika und wünscht sich nichts sehnlicher, als in seine Heimat zurückbeordert zu werden. Da die Regierung aber keine Anstalten macht, seinem Gesuch zu entsprechen, nimmt er jeden noch so absurden Auftrag des Gouverneurs an. Das meisterhafte Drama schildert den geistigen wie körperlichen Verfall des Konquistadors als groteske Farce fortschreitender Auflösung. Die umfassende Zersetzung spiegelt sich auch in gespenstischen Verzerrungen der Tonebene, aber auch in der scheinbaren Auflösung der Erzählzeit wider. Auch werden die Gräuel des Kolonialismus nicht als unmittelbare Gewalt, sondern als surreal-groteske Fegefeuer vergegenwärtigt.

 

FILMDIENST
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