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Nico, 1988
NICO, 1988


45598

Italien/Belgien 2017
Produktionsfirma: Vivo Film/Rai Cinema/Tarantula/Amer/BE TV/Casa Kafka Pictures Movie Tax/Centre du Cinéma et de l'Audiovisuel de la Fédération Wallonie-Bruxelles
Produktion: Valérie Bournonville, Marta Donzelli, Gregorio Paonessa, Joseph Rouschop
Regie: Susanna Nicchiarelli
Buch: Susanna Nicchiarelli
Kamera: Crystel Fournier
Schnitt: Stefano Cravero
Musik: Gatto Ciliegia Contro il Grande Freddo
Darsteller: Trine Dyrholm (Christa Päffgen aka Nico), John Gordon Sinclair (Richard), Anamaria Marinca (Sylvia), Sandor Funtek (Ari), Thomas Trabacchi (Domenico), Karina Fernandez (Laura), Calvin Demba (Alex), Francesco Colella (Francesco)
Länge: 94 min
FSK: ab 12


Ambitionierter Versuch einer Rekonstruktion der letzten Karrierestationen der deutschen Sängerin Christa Päffgen (1938-1988), die in den späten 1950er- Jahren als Fotomodell, Warhol-Muse und unter dem Künstlernamen „Nico“ auch als Sängerin der Kultband „The Velvet Underground“ international reüssierte. Der Glamour ihrer Anfänge überlagerte spätere Versuche mit einer anspruchsvolleren Musik. Schwer drogenabhängig und von allerlei Mythen umstellt, verwandelte sich die Künstlerin zu einer kultisch verehrten, aber unnahbaren „Priesterin der Dunkelheit“. Der in der Hauptrolle kraftvoll und überzeugend gespielte Film interpretiert dies nicht als Niedergang, sondern als eine Art emanzipatorischer Selbstfindung. Der originelle Ansatz bedarf allerdings einer permanenten Rückversicherung all dessen, was die Musikerin hinter sich lassen wollte.

 

FILMDIENST
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