Lügen über meine Mutter
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Deutschland 2026
Produktionsfirma: Tobis/ZDF
Produktion: Sebastian Zühr, Timm Oberwelland
Regie: Aron Lehmann
Buch: Rosalie Thomass
Kamera: Cristian Pirjol
Schnitt: Ana de Mier y Ortuño
Musik: Nicolas Sierig, Principess
Darsteller: Rosalie Thomass (Cornelia), Golo Euler (Werner), Elise Lindner (Ela), Rainer Laupichler (Opa Adam), Anneke Kim Sarnau (Tante Lu), Juliane Köhler (Oma Martha), Johanna Gastdorf (Oma Ella), Ulrich Brandhoff (Erich Engel), Lena Brückner (Manuela), Emma Mütze (Jessy)
Länge: 106 min
FSK: ab 12
In den 1980er-Jahren folgt eine lebenslustige Frau ihrem Mann in die rheinland-pfälzische Provinz und kümmert sich um die gemeinsame Tochter. Die beobachtet aus kindlicher Perspektive, wie der Vater die Schuld für seinen überschaubaren beruflichen Erfolg auf die Mutter und deren Körpergewicht schiebt. So zielt er mit abwertenden Bemerkungen auf die mütterlichen Kilos, kontrolliert ihr Gewicht und will sie um jeden Preis zum Abnehmen drängen, sodass sie nur mit größter Mühe ihr Selbstwertgefühl behaupten kann. Das Drama über eine Zeit, in der die weibliche Befreiung aus patriarchaler Kontrolle gerade erst ihren Anfang nahm, reduziert die autobiografische Literaturvorlage auf das Gewichtsthema und ist als Zeitanalyse schwammig. Qualitäten besitzt der Film vor allem in der Übernahme der kindlichen Erzählerinnen-Kommentare und im feinfühligen Spiel der Darsteller.
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